Gut gemeint ist das Gegenteil von gut gemacht: Die DSGVO und das aktuelle Urteil des EuGH zu Facebook-Seiten

Seit mehr als zwei Jahren gilt die Datenschutzgrundverordnung. Der sperrige Name ist Programm, denn die Umsetzung ist alles andere als praxistauglich.

Keine Frage, der Datenschutz ist in den letzten Jahren immer mehr zur Farce verkommen und der Umgang mit Daten, gerade auch mit Daten von Dritten, ist bei vielen Anwendern mehr als sorglos. Und aufgrund weltweiter Vernetzung und Big Data waren schärfere und klarere Bedingungen für den Umgang mit persönlichen Daten fraglos dringend notwendig.

Aber anstatt bei sozialen Netzwerken anzusetzen und diesen verbindliche Vorgaben zu machen, wird der Mittelstand mit hanebüchenen formellen Auflagen zwangsbeschäftigt. Auflagen, die dazu führen, dass eine Homepage künftig mehr Hinweistexte als Inhalt enthält: Jede Homepage muss ein umfangreiches Impressum (soweit noch nachvollziehbar), eine Datenschutzerklärung mit Querverweisen auf die Verordnung (die jedem juristischen Schriftsatz Konkurrenz macht) und einen völlig überflüssigen Cookie-Hinweis (jeder Nutzer weiß spätestens nach einer Handvoll Hinweisen, was Cookies sind – und mit einer einigermaßen datenschutzkonformen Browsereinstellung sieht man diese bei jedem Seitenaufruf) beinhalten.

Der Datenschutz wird durch solche Alibi-Hinweisseiten in keinster Weise besser. Dafür darf fast jeder abgemahnt werden, der in einem seiner Hinweistexte eine noch so kleine Lücke hat oder einen Verweis auf die Verordnung juristisch nicht einwandfrei angibt.

Warum setzt man nicht erst einmal bei dem mittlerweile zu einer Industrie angewachsenen Abmahnwesen an?

Warum kümmert man sich nicht erst einmal um den Missbrauch von Daten?

Warum schaut man bei Anbietern wie z.B. WhatsApp weg, wenn diese die kompletten Kontaktdaten eines Smartphone kopieren und nach ihren Nutzungsbedingungen auch verkaufen dürfen und obendrein noch dazu Technik implementiert haben, mit denen ein Mitschnitt von Telefonaten möglich wäre? Nebenbei alles Anbieter, die anders als der Mittelstand in Europa kaum Steuern zahlen.

Jetzt setzt der EuGH noch einen drauf, und erklärt die Betreiber von Facebook-Seiten zu „gemeinsam Verantwortlichen“- zusammen mit Facebook. Leider ist es den Richtern wohl nicht möglich gewesen, den Verordnungstext in der Kürze der Zeit selber zu lesen, denn ein gemeinsam Verantwortlicher  liegt nur dann vor, wenn beide Seiten Einfluss auf die Verarbeitung der Daten haben. Bei Facebook ist dies für Seitenbetreiber gar nicht möglich. Aber das Urteil ist nun in der Welt und der Mittelstand darf sich mit einer weiteren unsinnigen Vorgabe beschäftigen.

Wir haben daher unsere Facebook-Fanseiten deaktiviert und werden in sozialen Netzwerken künftig keine Beiträge mehr posten, alle alten Beiträge werden außerdem gelöscht.

Es ist leider typisch für die aktuelle Art, Politik zu machen, wie ein eigentlich gutes und wichtiges Thema durch haarsträubende bürokratische Regelungen kaputt gemacht wird, man aber gleichzeitig Konflikte mit internationalen Konzernen scheut. Fachliche fundierte Arbeit sieht anders aus.

Wo waren in den letzten Jahren eigentlich die Berufsverbände? Und wo die IHKs? Wird dort für die Beiträge noch gearbeitet oder werden Themen, die die gesamte Wirtschaft betreffen, lieber gleich ganz ausgesessen?

Schade, dass Europa auf diese Weise wirtschaftlich mit Vollgas in die Steinzeit zurückfährt. Der Digitalisierung wurde damit ein Bärendienst erwiesen. Der Wirtschaft erst recht.

 

 

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Punchbyte g-diag Baustellenfinder

Baustellen sind unvermeidbar, stellen aber Verkehrsteilnehmer und Anlieger oft auf eine harte Probe, denn kaum eine Baustelle ist ohne Sperrungen und Umleitungen umsetzbar.

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Unser Baustellenfinder ermöglicht eine einfache Suche nach aktuellen und geplanten Baustellen und informiert über Art & Dauer der Baustelle genau so wie über erforderliche Sperrungen, Umleitungsempfehlungen oder Ersatzangebote im ÖPNV. Als einfach zu verwaltendes Portal für Städte & Gemeinden, Stadtwerke, Versorger und ausführende Bauunternehmen. Als übersichtliche, geräteunabhängige App für den Verkehrsteilnehmer und Anlieger.

Funktionsumfang

Für den Verkehrsteilnehmer:

  • Suche einer Baustelle nach Ort, Orts-/Stadteil und Straße
  • Filtern der Ergebnisse nach aktuellen oder geplanten Baustellen
  • Anzeige aller Baustellen in einer Karte, Anzeige je nach Art der Baustelle als Punkt, Linie oder lagegetreue Fläche
  • Anzeige von Bauträger/ Verursacher, Art, Dauer, Status, erforderlichen Sperrungen, Umleitungsempfehlungen, Ersatzangeboten des ÖPNV, Ansprechpartner für Rückfragen
  • Export der Kartendaten als KML-Datei
  • Mobile App mit einfacher, klarer Benutzerführung
  • Nutzung mit jedem internetfähigen Gerät, ohne App-Store

Für den Baustellenbetreiber:

  • Einfache Erfassung neuer Baustellen im Online-Portal
  • Vielfältige Zusatzinformationen vom Zeitplan bis zur Umleitungsempfehlung
  • Einfacher Eintrag in der Karte, per Klick oder über die Angabe von Koordinaten
  • Erfassung in der Karte als Punkt, Linie oder Fläche
  • Archivierung der Daten für eine dauerhafte, rechtssichere Dokumentation
  • Excel-Export aller erfassten Daten
  • Alle Angaben konfigurierbar
  • Auf Wunsch inklusive Webhosting
  • Datenhaltung vollständig in Deutschland

 

 

 

 

 

Neue Produktreihe für eGovernement

Punchbyte g-ment – unsere neue Produktreihe für agiles eGovernment:

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Seit mehr als 15 Jahren bieten wir eGovernment-Lösungen für die Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung, wie z.B. Bauantragsverfahren, Beitragskalkulation, Belegungsplan, Grundstücksverkehr oder Vorkaufsverzichte.

Zum Jahresbeginn haben wir nun diese Fachverfahren in einem modularen System zusammengefasst.

Verwaltungsprozesse sind heutzutage nicht mehr ohne IT-Einsatz denkbar. Um mit den Bürgern auch digital in Kontakt treten zu können, sind weitergehende Lösungen gefragt, die eine medienbruchfreie Kommunikation mit den Bürgern und die Einbindung in die entsprechenden Fachverfahren erlauben. Punchbyte g-ment setzt als modulares System auf eine durchgängige Digitalisierung von Verwaltungsaufgaben. Von der Antragsstellung über die Bearbeitung bis hin zur Entscheidung, mit laufender Information für die Antragsteller. Punchbyte g-ment ermöglicht eGovernemt übersichtlich, einfach und trotzdem mit einem mächtigen Funktionsumfang.

Mehr unter www.g-ment.de

Gemeinde Rockenberg führt Mängelmelder ein

Die Gemeinde Rockenberg führt einen Mängelmelder als digitales Anliegenmanagement für die Bürger ein und hat sich für unsere Software Punchbyte g-diag Bürgermeldung entschieden.

Wir begrüßen Rockenberg als neuen Kunden und freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit.

Zum Mängelmelder der Gemeinde Rockenberg geht´s hier:

 

 

Crowdsourcing mit Punchbyte g-diag

Bei der Erstellung eines Fachkatasters, ob Baumkataster, Spielplatzkataster, Sinkkästen, Straßenmobiliar, Parkbänke u.v.m. nimmt eine Ersterfassung der Objekte einen großen Teil der Zeit in Anspruch. Dabei werden aber in erster Linie zunächst „nur“ Objekte gezählt, erfasst und mit den nötigsten Stammdaten versehen, die Zustandsbewertung erfolgt erst im Rahmen laufender Kontrollen oder Wartungsarbeiten.

Warum also nicht auch Freiwillige und Bürger einbinden, die bereit sind, öffentliche Objekte in ihrem persönlichen Umfeld quasi im Vorbeigehen zu erfassen?

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Für „einfache“ Objekte reicht oft eine kurze Erfassung mit Art und kurzer Beschreibung, einem Foto und ggf. der aktuellen GPS-Position aus. Daten also, die auch von Bürgern erfasst werden können.
Aber auch bei „komplexeren“ Objekten wie Spielgeräten oder Bäumen ist eine Vorab-Erfassung mit Grunddaten durch Freiwillige umsetzbar, die genaue Inaugenscheinnahme bleibt schließlich auch weiterhin dem Fachpersonal vorbehalten.

Mit unseren g-diag Erfassungs-Apps können Sie Ihre Bürger bei der Katastererstellung einbinden und so Ihr Personal entlasten und für hochwertigere Aufgaben einplanen.

Einfach zu bedienen, vom mobilen Gerät genauso wie vom heimischen PC, mit Nutzerverwaltung für registrierte Teilnehmer und mit schneller Erfassung von Objektart, Standort, GPS, Foto und Beschreibung.

 

 

FLL Verkehrssicherheitstage 2017

Die FLL (Forschungsgesellschaft Landschaftsentwicklung Landschaftsbau e.V.) führt Ihre Verkehrssicherheitstage 2017 mit dem Titel „Bäume und Spielgeräte/Spielräume im Fokus der Verkehrssicherheit“ dieses Jahr erstmals an zwei Standorten durch.

Wir freuen uns, die Verkehrssicherheitstage der FLL in Bonn als Werbepartner unterstützen zu dürfen.

Weitere Infos:

https://www.fll.de/nc/news/einzelansicht.html?tx_news_pi1%5Bnews%5D=333&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=0b24296c826944eafe487f675b10c7b4