Software für die Verwaltung ehrenamtlicher Tafeln

Punchbyte Tafelmanagementsystem

Täglich werden in Deutschland Lebensmittel vernichtet, die noch haltbar und genießbar sind. Bei vielen Menschen herrscht dagegen Mangel.

Die gemeinnützigen Tafeln habe es sich zur Aufgabe gemacht, hier einen Ausgleich zu schaffen, um Lebensmittel, die in einem einwandfreien Zustand sind, an Benachteiligte abzugeben.

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Die Ausgabe der Lebensmittel an die Kunden ist damit die zentrale Aufgabe der Tafeln. Diese wird durch ehrenamtliche Helfer organisiert.

Bei der Warenausgabe gibt es unterschiedliche Anforderungen, die zu berücksichtigen sind:

  • Die Kunden erwarten eine schnelle Ausgabe ohne nennenswerte Wartezeiten
  • Die Tafel muss gleichzeitig sicherstellen, dass nur berechtigte Personen Waren erhalten und ein Missbrauch unterbunden wird
  • Dabei erfolgt die Ausgabe mit einer meist nur kleinen Zahl an ehrenamtlichen Helfern

Unser Tafelmanagementsystem hilft dabei, die Kundenverwaltung und die Warenausgabe einer Tafel zu digitalisieren. Es reduziert Verwaltungs- und Erfassungsaufgaben deutlich und stellt sicher, dass die Ausgabe auch mit kleinen Helfergruppen effektiv zu bewerkstelligen ist:

  • Einfache Erfassung und Pflege des Kundenstands
  • Schnellere Durchführung der Ausgabe
  • Automatische Plausibilitätsprüfung unmittelbar während der Warenausgabe
  • Übersichtliche Statistik
  • Alle relevanten Daten jederzeit verfügbar

 

Funktionsumfang

Kundenmanagement

  • Kundenstamm und Bedarfsgemeinschaften verwalten
  • Anzahl Erwachsene und Kinder hinterlegen
  • Rechtliche Voraussetzungen für die Warenausgabe erfassen
  • Bescheide hinterlegen
  • Gültigkeit der Bescheide prüfen
  • Umfang der Leistung bzw. Warenkörbe/-kisten festlegen
  • Zuordnung der Kunden zu Ausgabegruppen festlegen
  • Ausweise (mit und ohne Barcode) erstellen und drucken
  • Datenschutzerklärung erstellen und drucken
  • Beliebige Anschreiben mit selbst änderbaren Vorlagen erstellen und drucken
  • Bestehende Dokumente dem Kunden zuordnen
  • Alle Dokumentvorlagen sind frei gestaltbar, mit und ohne Logo
  • Fotoverwaltung für Kundenfotos

 

Ausgabe-Management

  • Festlegen der für die Ausgabe relevanten Eckdaten, wie Ausgabetag, Ausgabegruppe, Warenkorb/-kiste, Ausgabepreis
  • Erfassen der tatsächlich durchgeführten Warenausgabe
  • Erfassen des Kunden per Hand über Name oder Kundennummer
  • Erfassen des Kunden alternativ durch Scannen des Ausweises
  • Erfassen von Fehltagen
  • Erfassen der Zahlungen
  • Laufende Anzeige des aktuellen Kontostands
  • Laufende Anzeige von Zahlungsrückständen
  • Begrenzung von Zahlungsrückständen
  • Hinweis bei abgelaufenem Bescheid
  • Hinweis bei falschen Ausgabetag
  • Fallbezogene Entscheidungen bleiben möglich
  • Sperre beim Versuch eines Doppeleinkaufs
  • Ausdruck eines Ausgabebelegs / Bon

 

Auswertung

  • Ausgabe einer Kundenstatistik
  • Ausgabe der Kundendaten
  • Ausgabe einer monatlichen Ausgabeübersicht
  • Export der Daten nach Excel

 

Datensicherheit

  • Anwendung ist mit Login geschützt
  • Individuell einstellbare Benutzerrechte
  • Trennung des Kundenstamms von der Ausgabe
  • Je nach Benutzergruppe können z.B. nur Ausgaben erfasst werden, sensible Personendaten dagegen nur von berechtigten Personen geändert oder exportiert werden
  • Datenhaltung in der jeweiligen Tafel, keine Datenhaltung bei Dritten

 

 

 

Mobile Leistungs- & Zeiterfassung mit Punchbyte MobeLE

Punchbyte MobeLE ist eine Lösung zur Zeit- und Leistungserfassung, die auf verschiedenen mobilen Erfassungsgeräten (z. B. Smartphones, Netbooks, Notebooks, Tablet-PCs) und auf PCs eingesetzt werden kann. Vorausgesetzt wird lediglich ein gängiger Web-Browser. Die Daten werden nicht auf dem mobilen Endgerät gespeichert, sondern über eine mobile Internetverbindung per Mobilfunk oder WLAN direkt zum Server gesandt. Die Software für die Erfassungsgeräte wurde speziell für Unternehmen im Bausektor sowie für kommunale Betriebe (Bauhöfe, Technische Betriebe, Stadtwerke) entwickelt.

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Mobile Zeiterfassung mit Punchbyte MobeLE

Mit Punchbyte MobeLE können eine Vielzahl von Leistungen direkt, schnell und einfach auf der Baustelle mit mobilen Endgeräten erfasst werden. Abrechnungsrelevante Daten wie Mitarbeiterzeiten, Fahrzeug- und Maschinenzeiten, Materialeinsatz und Zulagen werden überall erfassbar und können zeitnah an das Abrechnungssystem LIMES Bauhof übergeben werden. Die Software wird über die Konfiguration an kundenspezifische Anforderungen eingestellt und optimiert so die Betriebsprozesse.

Ablauf

Erfassen von Zeiten

Es gibt drei Buchungsvarianten

  1. Gesamtzeit
  2. Beginn und Ende der Arbeit
  3. Start-Stop-Automatik

Beim Buchen der Gesamtzeit wird nur die Dauer der Arbeit an einem Auftrag gebucht.

Beim Buchen von Beginn und Ende einer Tätigkeit werden die tatsächlichen Uhrzeiten gebucht, die Berechnung der Arbeitsdauer erfolgt automatisch.

Beide Buchungsvarianten erfolgen immer zum Ende der Tätigkeit und sind auch nachträglich möglich.

Zusätze wie Fahrzeuge, weitere Personen oder Material werden bei diesen beiden Varianten im Anschluss an die Eingabe der Zeiten erfasst.

Beim Buchen mit der Start-Stop-Automatik wird live der Beginn der Tätigkeit und das Ende der Tätigkeit gebucht. Ein nachträgliches Buchen ist dann nicht mehr möglich.

Über die Konfiguration wird eingestellt, welche der Buchungsvarianten aktiv ist. Die Nutzer müssen also nicht die passende Variante auswählen. Ein versehentliches Buchen mehrerer Tätigkeiten für den gleichen Benutzer in unterschiedlichen Buchungsvarianten ist somit ausgeschlossen.

Zusätze wie Fahrzeuge, weitere Personen oder Material werden bei dieser Variante zwischen Start und Stop einer Tätigkeit erfasst.

Abruf von Zeiten

Jeder Mitarbeiter kann seine erfassten Zeiten auch nachträglich abrufen. Die Anzeige erfolgt als Liste mit Tages-, Wochen- und Monatssummen.

So können Mitarbeiter die Eingabe der Zeiten überprüfen und auch später, z.B. bei der Gehaltsabrechnung, die richtige Buchung Ihrer Arbeitszeit nachvollziehen.

Jeder Mitarbeiter sieht nur seine eigene Arbeitszeit. Er kann seine Zeiten bei Bedarf auch nach Excel exportieren.

 

ENEVIE Vernetzt startet Straßenaufbruchs-Portal mit g-diag AGV

Jeder Eingriff in die Straßenoberfläche birgt die Gefahr, bei nicht sachgerechter Wiederherstellung dauerhafte Schäden an der Straßenoberfläche und/oder dem Unterbau hervorzurufen. Umso wichtiger, dass Aufbrüche konsequent nur mit einer Genehmigung der Kommune erfolgen, die Qualifikation des Unternehmens vorab geprüft ist und eine Erstabnahme und Wiederherstellungsabnahme vorgenommen werden. Der damit verbundene Verfahrenablauf war bislang zeitaufwendig und umständlich.

Die ENERVIE VERNETZT geht nun, zusammen mit der Stadt Lüdenscheid und der Gemeinde Schalksmühle, neue Wege und hat den gesamten Prozess rund um die Straßenaufbrüche auf Basis unserer Software g-diag Straßenaufbruch online / AGV digitalisiert: Von der Antragstellung über das Zeichnen eines Aufbruchs bis hin zu den erforderlichen Dokumenten werden die Verfahrensschritte von allen Beteiligten vollständig online, auch mobil, im Aufgrabungs-Portal (AGV-Portal) durchgeführt. Auch Abnahmen und Abnahmeprotokolle einschließlich einer Fotodokumentation werden innerhalb des Portals erstellt.

Der Vorteil für die Baufirmen: Der Antrag ist online schneller gestellt und die Aufbruchsfläche kann direkt in der Anwendung gezeichnet werden. Gleichzeitig lässt sich der Status der eigenen Anträge online verfolgen und ein Abnahmeantrag gestellt werden.

Der Vorteil für die Kommunen und den Versorger: Anträge liegen auch bei Störungen schneller vor, die Bearbeitung ist einfacher erledigt, die Aufbruchsfläche kann während der Bearbeitung direkt im Portal angezeigt (und auch ggf. korrigiert) werden und alle Dokumente liegen innerhalb des Systems in einer eigenen Dokumentverwaltung vor.

#Straßenaufbruch #Straßenaufbruchsportal #Aufgrabung #Aufgrabungsportal #AGV-Portal

Baustellen – Kommunikation – Lösungen

BauKomm.solutions

Das Gute vorweg. Negative Auswirkungen von Baustellen können durch die richtige Kommunikationsstrategie und die richtigen Kommunikationsmaßnahmen vermindert oder verhindert werden. Die Frage stellt sich: Was ist die richtige Kommunikation?

Die passenden Lösungen dazu bieten bereits die Unternehmen Marketing Effekt und Punchbyte. Daher haben wir gemeinsam unter der neuen Marke BauKomm.solutions ein Joint Venture gegründet, um unser Wissen zur Baustellenkommunikation zu bündeln.

Das bietet den Vorteil für betroffene Akteure (Unternehmen, Kommunen und Verbände), das vielfältige Praxiswissen rund ums Baustellenmarketing mit spezifischen Softwarelösungen rund um die Baustelle aus einer Hand zu erhalten. Das verkürzt Projektphasen, eröffnet neue Horizonte und spart am Ende notwendiges Budget. Da es kein Patentrezept für die Bewältigung von Kommunikationsfragen zur Baustelle gibt, empfehlen wir Ihnen direkt mit uns Kontakt aufzunehmen. Projekte beginnen mit dem ersten Schritt.

Weitere Infos finden Sie unter www.baukomm.solutions

 

 

Rockenberg führt Gemeinde-App ein

Gemeinde Rockenberg startet neue Gemeinde-App

Mehr Service für die Bürger und Besucher der Gemeinde durch schnellere Informationen, die auch mobil nutzbar sind, dieses Ziel hat sich die Gemeinde Rockenberg gesetzt und startet zum 01. August 2018 die neue Rockenberger Gemeinde-App. Die neue Rockenberg-App ist eine mobil optimierte Web-App und eine Webseite in einem. Die Wahl fiel auf den mobilewebguide der satelles GmbH , der von Punchbyte mitentwicklet wurde. Seitens der Gemeinde wurde besonderer Wert darauf gelegt, dass sie geräteunabhängig funktioniert und sie für Jedermann sehr leicht und intuitiv bedienbar ist. Sie kann von jedem internetfähigen Gerät ohne App-Store oder vorheriger Registrierung spontan genutzt werden und muss dabei nicht installiert werden.

Mit der neuen Rockenberg-App erhalten Bürger, Neubürger und Besucher alle Informationen rund um die Gemeinde. Ob Kommunale Einrichtungen, Gastronomie, Sehenswürdigkeiten oder Einkaufsmöglichkeiten. Ob Veranstaltungen oder Neuigkeiten. Auch ein interaktiver Mängelmelder und ein Abfallkalender wurden integriert.

Viele Funktionen wie eine dynamische Karte mit Navigation oder die Teilen-Funktion und multimediale Inhalte machen die App besonders nützlich und informativ. Weitere Erweiterungen sind geplant und werden Schritt für Schritt hinzukommen.

Die Rockenberg-App kann ab sofort unter app.rockenberg.de aufgerufen werden.

Am 30.08.2018 gab die Gemeinde den Startschuß für die neue App:

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Von rechts nach links: Bürgermeister Manfred Wetz, Anita Burg (Gemeinde Rockenberg), Patrick Kempf (Punchbyte)

Foto: Bernd Burkard

Gut gemeint ist das Gegenteil von gut gemacht: Die DSGVO und das aktuelle Urteil des EuGH zu Facebook-Seiten

Seit mehr als zwei Jahren gilt die Datenschutzgrundverordnung. Der sperrige Name ist Programm, denn die Umsetzung ist alles andere als praxistauglich.

Keine Frage, der Datenschutz ist in den letzten Jahren immer mehr zur Farce verkommen und der Umgang mit Daten, gerade auch mit Daten von Dritten, ist bei vielen Anwendern mehr als sorglos. Und aufgrund weltweiter Vernetzung und Big Data waren schärfere und klarere Bedingungen für den Umgang mit persönlichen Daten fraglos dringend notwendig.

Aber anstatt bei sozialen Netzwerken anzusetzen und diesen verbindliche Vorgaben zu machen, wird der Mittelstand mit hanebüchenen formellen Auflagen zwangsbeschäftigt. Auflagen, die dazu führen, dass eine Homepage künftig mehr Hinweistexte als Inhalt enthält: Jede Homepage muss ein umfangreiches Impressum (soweit noch nachvollziehbar), eine Datenschutzerklärung mit Querverweisen auf die Verordnung (die jedem juristischen Schriftsatz Konkurrenz macht) und einen völlig überflüssigen Cookie-Hinweis (jeder Nutzer weiß spätestens nach einer Handvoll Hinweisen, was Cookies sind – und mit einer einigermaßen datenschutzkonformen Browsereinstellung sieht man diese bei jedem Seitenaufruf) beinhalten.

Der Datenschutz wird durch solche Alibi-Hinweisseiten in keinster Weise besser. Dafür darf fast jeder abgemahnt werden, der in einem seiner Hinweistexte eine noch so kleine Lücke hat oder einen Verweis auf die Verordnung juristisch nicht einwandfrei angibt.

Warum setzt man nicht erst einmal bei dem mittlerweile zu einer Industrie angewachsenen Abmahnwesen an?

Warum kümmert man sich nicht erst einmal um den Missbrauch von Daten?

Warum schaut man bei Anbietern wie z.B. WhatsApp weg, wenn diese die kompletten Kontaktdaten eines Smartphone kopieren und nach ihren Nutzungsbedingungen auch verkaufen dürfen und obendrein noch dazu Technik implementiert haben, mit denen ein Mitschnitt von Telefonaten möglich wäre? Nebenbei alles Anbieter, die anders als der Mittelstand in Europa kaum Steuern zahlen.

Jetzt setzt der EuGH noch einen drauf, und erklärt die Betreiber von Facebook-Seiten zu „gemeinsam Verantwortlichen“- zusammen mit Facebook. Leider ist es den Richtern wohl nicht möglich gewesen, den Verordnungstext in der Kürze der Zeit selber zu lesen, denn ein gemeinsam Verantwortlicher  liegt nur dann vor, wenn beide Seiten Einfluss auf die Verarbeitung der Daten haben. Bei Facebook ist dies für Seitenbetreiber gar nicht möglich. Aber das Urteil ist nun in der Welt und der Mittelstand darf sich mit einer weiteren unsinnigen Vorgabe beschäftigen.

Wir haben daher unsere Facebook-Fanseiten deaktiviert und werden in sozialen Netzwerken künftig keine Beiträge mehr posten, alle alten Beiträge werden außerdem gelöscht.

Es ist leider typisch für die aktuelle Art, Politik zu machen, wie ein eigentlich gutes und wichtiges Thema durch haarsträubende bürokratische Regelungen kaputt gemacht wird, man aber gleichzeitig Konflikte mit internationalen Konzernen scheut. Fachliche fundierte Arbeit sieht anders aus.

Wo waren in den letzten Jahren eigentlich die Berufsverbände? Und wo die IHKs? Wird dort für die Beiträge noch gearbeitet oder werden Themen, die die gesamte Wirtschaft betreffen, lieber gleich ganz ausgesessen?

Schade, dass Europa auf diese Weise wirtschaftlich mit Vollgas in die Steinzeit zurückfährt. Der Digitalisierung wurde damit ein Bärendienst erwiesen. Der Wirtschaft erst recht.